Allgemeine Geschäftsbedingungen (Archiv)
für die Buchung von Placements auf pathify.me
Stand: 11. Mai 2026 · Version: 2026-05-11 · archiviert
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen
Pathify – career intelligence
Saatlandring 6
21423 Drage
E-Mail: team@pathify.me
(nachfolgend "Anbieter" oder "Pathify") und gewerblich tätigen Auftraggebern (nachfolgend "Auftraggeber"), die die kostenpflichtigen Dienste des Anbieters über die Internet-Plattform pathify.me in Anspruch nehmen.
(2) Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist nicht vorgesehen. Der Auftraggeber versichert mit dem Vertragsschluss, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Pathify betreibt eine Plattform zur strukturierten Berufsorientierung und stellt Unternehmen ("Auftraggeber") die Möglichkeit zur Verfügung, sogenannte "Placements" auf der Plattform zu schalten. Ein Placement ist eine redaktionell geprüfte Werbeanzeige, die einem bestimmten Berufskontext zugeordnet ist und über die der Auftraggeber auf eigene Stellenangebote, Karriereseiten oder Arbeitgeber-Profile verweisen kann.
(2) Pathify ist nicht Personalvermittler und nicht Arbeitsvermittler. Der Inhalt eines Placements wird ausschließlich vom Auftraggeber verantwortet. Pathify behält sich vor, Inhalte vor der Veröffentlichung redaktionell zu prüfen und unter den Voraussetzungen dieser AGB abzulehnen oder zu entfernen.
(3) Eine bestimmte Anzahl an Klicks, Aufrufen oder Vermittlungserfolgen wird nicht geschuldet. Pathify schuldet ausschließlich die technische Bereitstellung des Placements gemäß dem gebuchten Paket.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Placement-Pakete auf der Plattform stellt kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Der Auftraggeber gibt ein verbindliches Vertragsangebot ab, indem er nach Eingabe der Placement-Inhalte den Zahlungsvorgang über den Zahlungsdienstleister Stripe abschließt.
(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald Pathify die Zahlung des Auftraggebers über Stripe bestätigt erhält und das Placement zur redaktionellen Prüfung freischaltet. Eine gesonderte Annahmeerklärung ist nicht erforderlich.
(4) Mit dem Vertragsschluss akzeptiert der Auftraggeber diese AGB als verbindlich.
§ 4 Leistungsumfang "Placement Basic"
Das aktuell angebotene Paket "Placement Basic" umfasst:
- 1 Placement, zugeordnet zu 1 Beruf nach Wahl des Auftraggebers
- 30 Tage Laufzeit ab erfolgter Freigabe durch Pathify
- Redaktionelle Qualitätsprüfung vor Veröffentlichung
- Anzeige bei Nutzern, deren Suchprofil dem zugewiesenen Beruf entspricht
- Aggregierte Klick-Statistiken im Unternehmens-Dashboard
Der Preis für das Paket "Placement Basic" beträgt 29,00 € netto (zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit anwendbar). Die Vergütung ist einmalig und nicht wiederkehrend.
§ 5 Pflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte (insbesondere Job-Titel, Kurzbeschreibung und der hinterlegte Link) vollständig, sachlich richtig und rechtlich zulässig sind. Er versichert, dass er zur Nutzung der Inhalte berechtigt ist und keine Rechte Dritter verletzt.
(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, Inhalte zu aktualisieren, sobald sie nicht mehr zutreffen, und Pathify unverzüglich zu informieren, wenn das verlinkte Stellenangebot nicht mehr besetzbar ist.
(3) Der Auftraggeber hält Pathify von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung dieser Pflichten resultieren, insbesondere aus Urheberrechts-, Markenrechts-, Wettbewerbs- oder Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Dies schließt angemessene Kosten der Rechtsverteidigung ein.
§ 6 Zulässigkeit der Inhalte
(1) Der Auftraggeber verpflichtet sich, in Placements keine Inhalte einzustellen, die
- gegen geltendes deutsches Recht oder anwendbares EU-Recht verstoßen;
- gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen, insbesondere diskriminierende Anforderungen oder Bezeichnungen enthalten;
- irreführend, täuschend oder sonst wettbewerbswidrig im Sinne des UWG sind;
- verleumderisch, ehrverletzend, beleidigend oder geschäftsschädigend gegenüber Dritten sind;
- jugendgefährdende, gewaltverherrlichende, pornografische oder volksverhetzende Aussagen enthalten;
- unrichtige Angaben zu Gehalt, Tätigkeit, Arbeitgeber, Vertragsform oder Standort enthalten;
- auf rechtswidrige, nicht verifizierbare oder zum Buchungszeitpunkt nicht erreichbare Stellenangebote verlinken;
- Schadsoftware, Phishing-Inhalte oder andere für Nutzer schädliche Funktionen enthalten oder auf solche verlinken;
- fremde Marken, Logos oder Geschäftsbezeichnungen ohne entsprechende Berechtigung verwenden;
- keine echte Stellenanzeige darstellen, sondern primär anderen Werbe- oder Datensammlungszwecken dienen.
(2) Pathify behält sich vor, weitere redaktionelle Qualitätsanforderungen festzulegen und Inhalte abzulehnen, die diese nicht erfüllen.
§ 7 Prüfung, Ablehnung und Sperrung
(1) Pathify prüft jedes Placement vor der Veröffentlichung redaktionell. Dem Auftraggeber ist bewusst, dass diese Prüfung im üblichen Geschäftsgang in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen erfolgt, ohne dass Pathify hierfür eine verbindliche Bearbeitungsfrist zusagt.
(2) Bei Verstößen gegen § 6 oder bei sonstigen sachlichen Mängeln kann Pathify den Auftraggeber zur Nachbesserung auffordern. In diesem Fall bleibt die bereits geleistete Vergütung gültig und das Placement kann nach Korrektur erneut zur Prüfung eingereicht werden. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht nicht.
(3) Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen, insbesondere bei rechtswidrigen Inhalten, kann Pathify das Placement endgültig ablehnen oder ein bereits veröffentlichtes Placement vorzeitig deaktivieren. In diesem Fall behält Pathify die geleistete Vergütung als Aufwandsentschädigung; § 8 Absatz 3 bleibt unberührt.
(4) Pathify ist berechtigt, ein Placement jederzeit ohne Vorankündigung zu sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf einen Verstoß gegen § 6 vorliegt und eine unverzügliche Beendigung zur Abwendung von Schäden gegenüber Pathify, Nutzern oder Dritten erforderlich erscheint.
§ 8 Vergütung, Zahlung, Rückerstattung
(1) Die Vergütung ist mit Vertragsschluss im Voraus zur Zahlung fällig. Die Zahlung erfolgt ausschließlich über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. (Irland). Die Zahlungsmittel ergeben sich aus dem jeweiligen Stripe-Checkout.
(2) Die Rechnung wird dem Auftraggeber elektronisch zur Verfügung gestellt. Mit Vertragsschluss erklärt sich der Auftraggeber mit dem elektronischen Rechnungsversand einverstanden.
(3) Eine Rückerstattung der gezahlten Vergütung bei vorzeitiger Beendigung durch den Auftraggeber ist ausgeschlossen. Dies gilt auch dann, wenn der Auftraggeber das Placement vor Ablauf der Laufzeit deaktivieren oder löschen lässt.
(4) Eine Rückerstattung erfolgt ausschließlich, wenn Pathify das Placement aus von Pathify zu vertretenden Gründen endgültig nicht veröffentlichen kann und keine zumutbare Nachbesserungsmöglichkeit besteht. § 7 Absatz 3 Satz 2 bleibt unberührt.
§ 9 Laufzeit und Beendigung
(1) Die Laufzeit eines Placements beträgt 30 Tage und beginnt mit der erfolgreichen Freigabe durch Pathify. Mit Ablauf der Laufzeit endet die Vertragsbeziehung automatisch, ohne dass eine Kündigung erforderlich ist.
(2) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen einer Partei gegen wesentliche Pflichten dieses Vertrags.
§ 10 Verfügbarkeit, Gewährleistung
(1) Pathify bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit wird nicht geschuldet. Kurze Ausfallzeiten zu Wartungs- oder Aktualisierungszwecken sowie durch von Pathify nicht zu vertretende Störungen begründen keinen Mangel.
(2) Liegt ein Mangel der Leistung vor, kann der Auftraggeber Nacherfüllung verlangen. Schlägt diese fehl oder ist sie unzumutbar, gelten die gesetzlichen Regelungen, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.
(3) Offensichtliche Mängel sind dem Anbieter unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Werktagen nach Kenntnis, in Textform anzuzeigen.
§ 11 Haftung
(1) Pathify haftet unbeschränkt nach den gesetzlichen Bestimmungen für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Pathify nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist in diesem Fall der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; eine darüber hinausgehende Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn oder ausgebliebene Bewerbungen ist ausgeschlossen.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung besteht — gleich aus welchem Rechtsgrund — nicht. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus einer ggf. übernommenen Garantie bleibt unberührt.
(4) Pathify haftet nicht für Inhalte, Aussagen oder Rechtsverletzungen, die vom Auftraggeber im Rahmen eines Placements bereitgestellt werden, sowie nicht für die inhaltliche Richtigkeit oder Verfügbarkeit verlinkter Drittseiten.
§ 12 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung von Pathify, abrufbar unter pathify.me/datenschutz.
(2) Soweit der Auftraggeber im Rahmen eines Placements Pathify mit der Verarbeitung personenbezogener Daten als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO beauftragen möchte, ist hierfür der Abschluss eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV) erforderlich. Die bloße Schaltung eines Placements stellt keine Auftragsverarbeitung im datenschutzrechtlichen Sinne dar.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Pathify ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte gesetzliche Vorgaben oder zur Beseitigung sonstiger Regelungslücken erforderlich ist und der Auftraggeber hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Für bereits abgeschlossene Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen AGB fort.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, Winsen (Luhe), Niedersachsen, Deutschland. Pathify ist berechtigt, den Auftraggeber auch an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige zulässige Regelung, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt.
(4) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform; dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
Stand: 11. Mai 2026 · Version: 2026-05-11 · archiviert
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