Servicetechniker/in
Installiert, wartet und repariert technische Anlagen, Maschinen oder Systeme beim Kunden oder vor Ort. Führt Inspektionen und Fehlerdiagnosen durch, behebt Störungen und unterstützt Kunden bei technischen Fragen und der Bedienung.
Servicetechniker/in ist kein anerkannter Ausbildungsberuf und keine geschützte Bezeichnung. Der übliche Weg führt über eine abgeschlossene technische Ausbildung, zum Beispiel als Mechatroniker/in, Elektroniker/in, Industriemechaniker/in oder Anlagenmechaniker/in, oft mit einigen Jahren Erfahrung in Werkstatt, Montage oder Instandhaltung. Die Einarbeitung auf die Produkte übernimmt der Arbeitgeber durch eigene Schulungen und Herstellerlehrgänge. Für anspruchsvollere Anlagen werden auch Meister und staatlich geprüfte Techniker eingestellt. Ein Führerschein der Klasse B wird im Außendienst praktisch immer verlangt.
Der Arbeitsplatz ist das Servicefahrzeug und der Standort des Kunden: Werkhalle, Krankenhaus, Heizungskeller, Aufzugsschacht, Supermarkt. Man ist meist allein unterwegs und hat die Kollegen und den technischen Support am Telefon. Die Einsätze liegen je nach Gebiet in der Region oder verlangen Übernachtungen, bei Herstellern mit weltweiter Kundschaft auch Auslandsreisen. Viele Arbeitgeber haben eine Rufbereitschaft, weil Störungen sich nicht an Bürozeiten halten.
Servicetechniker/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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