Projektmanager/in Supply Chain
Plant, koordiniert und steuert Projekte entlang der Lieferkette. Optimiert Prozesse zwischen Einkauf, Produktion, Lager und Logistik, stimmt interne und externe Beteiligte aufeinander ab und überwacht Termine, Kosten sowie Projektziele.
Keine geschützte Bezeichnung, kein Ausbildungsberuf und in der Regel kein Einstiegsberuf. Üblich ist ein Studium, etwa Wirtschaftsingenieurwesen, Logistik, Betriebswirtschaft oder Supply Chain Management, und danach einige Jahre in Disposition, Einkauf, Logistikplanung oder Produktionsplanung, zunächst als Mitarbeit in Projekten, dann mit eigener Teilprojektverantwortung. Auch der Weg über eine kaufmännische oder logistische Ausbildung, Berufserfahrung und eine Aufstiegsfortbildung ist möglich. Arbeitgeber fragen häufig nach einem Projektmanagement-Zertifikat, zum Beispiel von IPMA/GPM, PMI oder PRINCE2; vorgeschrieben ist keines. Erwartet werden gute ERP-Kenntnisse und meist sicheres Englisch.
Büro oder Homeoffice mit vielen Besprechungen, dazu Termine in Werken und Lagern, um Abläufe vor Ort zu sehen. Gearbeitet wird in wechselnden Projektteams aus mehreren Abteilungen, oft standort- und länderübergreifend und dann auf Englisch. Die Arbeitszeit ist im Kern planbar; vor Meilensteinen, bei Systemumstellungen und Anläufen werden die Tage länger. Typisch ist, dass man Ergebnisse verantwortet, aber den Beteiligten nichts anweisen kann.
Projektmanager/in Supply Chain
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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