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Hotelier/Hotelière

Führt und verantwortet einen Hotelbetrieb und verbindet dabei Gastgeberrolle mit unternehmerischen Aufgaben. Steuert Personal, Finanzen, Auslastung, Service und Betriebsabläufe und entwickelt Angebote, Qualität und wirtschaftliche Ausrichtung des Hotels weiter.

Zugang

Reglementierung nicht erfasst

Hotelier ist kein Einstiegsberuf und keine geregelte Ausbildung. Der Weg führt üblicherweise über eine Ausbildung im Hotelfach oder als Kaufmann/-frau für Hotelmanagement oder über ein Studium mit Schwerpunkt Hotel- oder Tourismusmanagement, danach über mehrere Jahre in verschiedenen Abteilungen, eine Abteilungsleitung und oft eine Stellvertretung der Hausleitung. Viele ergänzen das um eine kaufmännische Weiterbildung, etwa an einer Hotelfachschule. Ein zweiter häufiger Weg ist die Übernahme des elterlichen Betriebs. Wer ein Haus kauft oder pachtet, braucht außer Erfahrung auch Kapital.

Alltag

Gearbeitet wird im eigenen Haus, zwischen Büro, Empfang, Restaurant und den Wirtschaftsräumen. Das Hotel läuft an sieben Tagen in der Woche, entsprechend sind Abende, Wochenenden und Feiertage Arbeitszeit, und bei Ausfällen oder Störungen ist der Hotelier erster Ansprechpartner. Er arbeitet mit Abteilungsleitungen, Mitarbeitenden, Lieferanten, Handwerkern, Banken und Buchungsportalen zusammen. In Familienbetrieben liegen Wohnen und Arbeiten häufig dicht beieinander.

Arbeitsstil

Eigenständiges Arbeiten
3/3
Viel Kundenkontakt
3/3
Bereitschaft zu Schicht-/Wochenendarbeit
3/3
Strukturiertes / regelbasiertes Arbeiten
2/3
Teamarbeit
2/3

Schulfächer

Wirtschaft / Ökonomie
3/3
Deutsch
2/3
Englisch
2/3
Mathematik
2/3

Auch bekannt als

Hotelier/Hotelière

Karrieregraph

Wohin führt dieser Beruf?

Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.

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Interessenprofil · RIASEC

ECS

RIASEC
E · Unternehmerisch 100 %
S · Sozial 67 %
C · Konventionell 67 %