Logistik-Ökonom/in
Plant, analysiert und optimiert logistische Prozesse und Warenflüsse unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Bewertet Kosten, Kapazitäten und Abläufe und entwickelt Lösungen für eine effiziente Beschaffung, Lagerung, Distribution und Supply Chain.
Kein Ausbildungsberuf und kein Einstieg direkt nach der Schule: Logistik-Ökonom/in (VWA) ist eine berufsbegleitende Weiterbildung an einer Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. Sie dauert in der Regel vier Semester, mit Unterricht abends und samstags. Vorausgesetzt werden üblicherweise eine abgeschlossene Berufsausbildung, meist kaufmännisch oder in der Logistik, und mindestens ein Jahr Berufspraxis; einzelne Akademien nennen zusätzlich einen mittleren Schulabschluss. Der Abschluss ist ein Zertifikat der Akademie, kein staatlicher Abschluss und kein akademischer Grad. Typische Stationen davor sind Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik oder Industriekaufmann/-frau mit einigen Jahren in Disposition oder Lagerorganisation.
Büroarbeitsplatz, häufig direkt am Lager- oder Produktionsstandort, mit gelegentlichen Gängen in die Halle, um Abläufe selbst anzusehen. Übliche Geschäftszeiten, kein Schichtdienst. Gearbeitet wird überwiegend am Bildschirm und in Abstimmungsrunden mit Lagerleitung, Disposition, Einkauf und externen Dienstleistern. Wenn eine Lieferkette stockt, wird es kurzfristig hektisch.
Logistik-Ökonom/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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