Anwendungsentwickler/in
Entwickelt, programmiert und verbessert Softwareanwendungen für unterschiedliche Einsatzbereiche. Analysiert Anforderungen, setzt Funktionen technisch um, testet Anwendungen, behebt Fehler und begleitet Software von der Entwicklung bis zur Weiterentwicklung.
„Anwendungsentwickler/in“ ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein eigener Ausbildungsberuf. Der typische Weg ist die duale Ausbildung Fachinformatiker/in, Fachrichtung Anwendungsentwicklung: drei Jahre in Betrieb und Berufsschule, Abschlussprüfung vor der IHK. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben; Betriebe stellen überwiegend mit mittlerem Abschluss oder (Fach-)Abitur ein. Andere Wege führen in dieselbe Arbeit: ein Studium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik, die Ausbildung Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in oder eine Umschulung. Eine Zulassungsbeschränkung für den Beruf selbst gibt es nicht.
Büro oder Homeoffice, fast vollständig am Bildschirm. Gearbeitet wird meist in kleinen Entwicklungsteams, oft in festen Zwei- oder Mehrwochenrhythmen mit kurzen täglichen Abstimmungen. Die Arbeitszeiten sind in der Regel planbar; vor Auslieferungen und bei Störungen im Betrieb wird es enger. In kleinen Firmen sitzt man nah am Kunden und macht vieles selbst, in großen sind Anforderungen, Entwicklung, Test und Betrieb auf verschiedene Rollen verteilt.
Anwendungsentwickler/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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