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Risikomanager/in

Identifiziert, analysiert und bewertet wirtschaftliche, finanzielle und betriebliche Risiken. Entwickelt Maßnahmen zur Risikominimierung, überwacht deren Wirksamkeit und unterstützt Unternehmen bei der Sicherung ihrer Geschäftsprozesse und strategischen Entscheidungen.

Zugang

Nicht reglementiert

Kein Einstiegsberuf nach der Schule und keine geregelte Ausbildung: Die Bezeichnung ist nicht geschützt, ein bestimmter Abschluss ist nicht vorgeschrieben. Der übliche Weg führt über ein Studium, meist Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen, Bank- und Finanzwirtschaft oder ein mathematisch-statistisches Fach, und danach einige Jahre in einem angrenzenden Bereich wie Controlling, Finanzen, Kreditanalyse, Revision, Compliance oder Unternehmensberatung. Wer sich spezialisieren will, findet eigene Masterstudiengänge, etwa Risikomanagement (M. A., 3 Semester) an der Hochschule Magdeburg-Stendal, das einen Bachelor in BWL, VWL oder Wirtschaftsingenieurwesen voraussetzt, oder Risikomanagement und Finanzanalyse (M. Sc., berufsbegleitend, 5 Semester) an der Universität Oldenburg, das mindestens ein Jahr Berufstätigkeit verlangt. Dazu kommen Zertifikatslehrgänge, zum Beispiel Risikomanager (TÜV) mit mindestens 16 Unterrichtseinheiten und schriftlicher Prüfung, das Zertifikat gilt drei Jahre. Solche Zertifikate ergänzen Studium und Berufserfahrung, sie ersetzen sie nicht.

Alltag

Büroarbeit, in größeren Häusern in einer eigenen Abteilung Risikomanagement oder Risikocontrolling, in kleineren Unternehmen oft als einzelne Stelle im Controlling oder Finanzbereich. Viele Schnittstellen: Geschäftsleitung, Controlling, Finanzen, Compliance, Revision, IT und die Fachbereiche, deren Risiken bewertet werden. Von außen kommen vor allem Prüfer und, in Banken und Versicherungen, die Aufsicht dazu. Der Takt folgt den Berichtszyklen mit festen Stichtagen, dazwischen liegen Analysen und Projekte. Die Arbeitszeiten sind überwiegend regulär, vor Stichtagen, bei Prüfungen oder in akuten Krisen wird es länger. Zur Rolle gehört, Fachbereichen und Geschäftsleitung Einschätzungen zu sagen, die sie nicht hören wollen.

Arbeitsstil

Digitales / bildschirmbasiertes Arbeiten
3/3
Strukturiertes / regelbasiertes Arbeiten
3/3
Eigenständiges Arbeiten
2/3
Teamarbeit
2/3

Schulfächer

Mathematik
3/3
Wirtschaft / Ökonomie
3/3
Deutsch
2/3
Englisch
2/3

Auch bekannt als

Risikomanager/in

Karrieregraph

Wohin führt dieser Beruf?

Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.

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Interessenprofil · RIASEC

CIE

RIASEC
C · Konventionell 100 %
I · Investigativ 67 %
E · Unternehmerisch 33 %