Enterprise-Architekt/in
Entwickelt und steuert die übergreifende IT- und Unternehmensarchitektur. Verbindet Geschäftsstrategie, Prozesse, Anwendungen, Daten und Technologien und schafft langfristige Architekturstandards für eine leistungsfähige und zukunftsfähige IT-Landschaft.
Kein Ausbildungsberuf und kein Einstiegsberuf. Es gibt keinen geregelten Abschluss und keine gesetzliche Zugangsvoraussetzung. Üblich ist ein Studium, meist Informatik oder Wirtschaftsinformatik, und danach viele Jahre Berufserfahrung in der IT: als Entwickler/in, Software- oder Solution-Architekt/in oder in der IT-Beratung. In die Rolle wächst man hinein oder wird berufen; direkt nach Schule oder Studium wird sie nicht besetzt. Zertifikate wie TOGAF sind verbreitet, ersetzen die Erfahrung aber nicht.
Büroarbeit am Rechner und in Besprechungen. Enterprise-Architekten sitzen meist in einem kleinen Architekturteam nahe der IT-Leitung und arbeiten quer durch das Unternehmen: mit Fachbereichen, Projektleitungen, Software- und Solution-Architekten, IT-Betrieb, Einkauf und externen Herstellern. Entscheidungen fallen in Gremien wie einem Architekturboard, nicht am eigenen Schreibtisch. Der Takt kommt aus Projekt- und Budgetzyklen, nicht aus dem Tagesbetrieb: keine Schichten, keine Rufbereitschaft, aber feste Termine für Vorlagen und Entscheidungen. Ergebnisse zeigen sich oft erst nach Jahren.
Enterprise-Architekt/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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