Stellvertretende/r Lagerleiter/in
Unterstützt die Lagerleitung bei der Organisation und Steuerung des Lagerbetriebs und übernimmt deren Vertretung bei Abwesenheit. Koordiniert Mitarbeitende und Arbeitsabläufe, überwacht Wareneingang, Lagerung und Versand und sorgt für die Einhaltung von Qualitäts-, Sicherheits- und Terminvorgaben.
Kein Einstiegsberuf. Üblich ist eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik (drei Jahre) oder Fachlagerist/in (zwei Jahre) und danach mehrere Jahre im selben oder einem vergleichbaren Lager, oft mit einer Zwischenstation als Schicht- oder Teamleitung. Viele Betriebe erwarten oder fördern die Fortbildung zum/zur Geprüften Logistikmeister/in; zur Prüfung wird zugelassen, wer eine einschlägige Ausbildung hat, ersatzweise genügt längere Berufspraxis. Vorgeschrieben ist keiner dieser Abschlüsse, besetzt wird meist intern.
Etwa zur Hälfte in der Halle und an der Rampe, zur Hälfte am Rechner im Lagerbüro. Ein Lager, ein Team, das man persönlich kennt. Je nach Betrieb Früh- und Spätschicht, in großen Lagern auch Nacht; häufig teilen sich Leitung und Stellvertretung die Schichten auf. Die Halle ist je nach Ware kalt, zugig oder laut. Die Rolle sitzt zwischen den Stühlen: gestern noch Kollegin oder Kollege, heute weisungsbefugt, aber nicht die letzte Instanz.
Stellvertretende/r Lagerleiter/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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