Unternehmensberater/in
Berät Unternehmen bei strategischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Analysiert Strukturen, Prozesse und Kennzahlen, entwickelt Lösungsansätze und begleitet Veränderungen, Optimierungsprojekte und deren Umsetzung.
Die Bezeichnung ist in Deutschland nicht geschützt, es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung und keine Zulassung. In der Praxis stellen Beratungsgesellschaften fast nur Hochschulabsolventen ein: meist mit einem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen, Ingenieurwesen, Informatik oder Naturwissenschaften, häufig mit Master, sehr guten Noten, Praktika und Auslandserfahrung. Die Auswahl läuft über mehrstufige Gespräche mit Fallstudien. Der Einstieg direkt nach dem Studium ist dort üblich, direkt nach der Schule nicht möglich. Der zweite Weg führt über viele Jahre Fach- oder Führungserfahrung in einem Unternehmen und danach in eine Beratung oder die Selbstständigkeit; ohne eigene Erfahrung in dem Gebiet, zu dem man berät, findet man als Selbstständige/r kaum Kunden.
Gearbeitet wird in kleinen Teams, häufig in den Räumen des Kunden, sonst im eigenen Büro oder von zu Hause. Reisen unter der Woche sind in vielen Beratungen üblich, der Umfang hängt vom Arbeitgeber und vom Projekt ab. Die Tage sind lang und richten sich nach Kundenterminen und Abgaben, vor wichtigen Präsentationen auch bis in den Abend. Der Einsatzort und die Ansprechpartner wechseln mit jedem Projekt, das oft nur wenige Wochen oder Monate dauert.
Consultant · Unternehmensberater/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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