Patentanwaltsfachangestellte/r
Patentanwaltsfachangestellte erledigen Organisations-, Büro- und Verwaltungsarbeiten für Patentanwälte und -anwältinnen: Sie nehmen Anrufe entgegen, vereinbaren Termine mit Mandanten, bereiten Schriftsätze sowie Anträge für Patent-, Marken- oder Gebrauchsmusteranmeldungen vor.
Zugang über eine duale Ausbildung in einer Patentanwaltskanzlei und der Berufsschule. Sie dauert drei Jahre und endet nach einer Zwischenprüfung mit der Abschlussprüfung. Die Ausbildungsverordnung schreibt keinen bestimmten Schulabschluss vor; wen sie einstellen, entscheiden die Kanzleien. Die Ausbildung ist in derselben Verordnung geregelt wie die der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten: Ein Teil der Inhalte ist gemeinsam, das Fachgebiet gewerblicher Rechtsschutz mit Patenten und Marken kommt nur hier vor.
Büroarbeit am Bildschirm, fast ausschließlich in der Kanzlei oder Abteilung. Gearbeitet wird in einem kleinen Team aus Patentanwälten und weiteren Fachangestellten; die fachliche Entscheidung liegt beim Anwalt, die Verfahrens- und Fristensicherheit beim Sekretariat. Der Takt wird von Amts- und Gerichtsfristen bestimmt, die nicht verschoben werden können. Übliche Bürozeiten, kein Schichtdienst.
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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