Lagermitarbeiter/in
Übernimmt operative Aufgaben im Lager wie Warenannahme, Einlagerung, Kommissionierung und Ausgabe oder Versand von Waren. Kontrolliert Bestände und Lieferungen, dokumentiert Warenbewegungen und sorgt für Ordnung sowie einen reibungslosen Ablauf im Lager.
Es ist keine Ausbildung und kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Eingearbeitet wird im Betrieb, meist innerhalb weniger Tage. Verlangt werden körperliche Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und genug Deutsch, um Anweisungen und Sicherheitsregeln zu verstehen. Wer Gabelstapler fahren soll, braucht eine Ausbildung dafür (Staplerschein) und eine Beauftragung durch den Betrieb; das setzt in der Regel Volljährigkeit voraus. Der Einstieg ist damit auch für Quereinsteiger und Berufsrückkehrer offen. Wer einen Berufsabschluss will, kann die zweijährige Ausbildung als Fachlagerist/in machen oder nach längerer Berufspraxis als Externe/r zur Abschlussprüfung zugelassen werden.
Lagerhalle und Rampe, je nach Ware ungeheizt, gekühlt oder staubig. Den ganzen Tag auf den Beinen, viele Kilometer zu Fuß, häufiges Heben und Bücken. Gearbeitet wird in Schichten und nach Stückzahl- oder Zeitvorgaben, in Handel und Paketlogistik oft auch samstags. Die Teams sind gemischt aus Stammbelegschaft, Leihkräften und Aushilfen; Anweisungen kommen von Vorarbeiter oder Teamleitung. Sicherheitsschuhe sind Pflicht.
Lagermitarbeiter/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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