Key-Account-Manager/in
Betreut und entwickelt die wichtigsten Kunden eines Unternehmens und ist zentrale Ansprechperson für deren geschäftliche Anliegen. Verhandelt Konditionen, entwickelt die Kundenbeziehung strategisch weiter und arbeitet daran, Umsatz und langfristige Zusammenarbeit auszubauen.
Kein Ausbildungsberuf, keine geschützte Bezeichnung und in der Regel kein Einstiegsberuf: Großkunden vertraut ein Unternehmen Leuten an, die im Vertrieb schon Ergebnisse gezeigt haben. Am Anfang steht meist eine kaufmännische Ausbildung, etwa Industriekaufmann/-frau oder Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement, oder ein Studium der Betriebswirtschaft; bei technischen Produkten wird oft ein Ingenieur- oder Wirtschaftsingenieurstudium oder eine technische Ausbildung mit Weiterbildung erwartet. Typische Stationen davor sind Vertriebsinnendienst, Außendienst oder eine Stelle als Junior-Account-Manager/in oder Account-Manager/in mit kleineren Kunden. Eine Zulassung gibt es nicht. Üblich sind verhandlungssicheres Englisch bei internationalen Kunden und ein Führerschein Klasse B.
Wechsel zwischen Büro oder Homeoffice und Terminen beim Kunden, je nach Kundenstamm in der Region, bundesweit oder international. Ein Dienstwagen ist verbreitet. Die Arbeitszeit teilt man sich weitgehend selbst ein, gemessen wird am Ergebnis: Ein Teil des Gehalts hängt in der Regel an Umsatz- oder Ertragszielen. Vor Jahresgesprächen und Ausschreibungen ist der Druck hoch. Intern arbeitet man mit vielen Abteilungen zusammen, denen man nichts anweisen kann.
Key-Account-Manager/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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