Softwareentwickler/in
Entwickelt, programmiert und verbessert Softwareanwendungen und -systeme. Analysiert Anforderungen, entwirft technische Lösungen, schreibt und testet Code, behebt Fehler und entwickelt bestehende Software kontinuierlich weiter.
Die Bezeichnung ist nicht geschützt, einen einheitlichen Abschluss gibt es nicht. Drei Wege sind üblich. Erstens ein Studium, meist Informatik, Wirtschaftsinformatik oder ein technisches oder mathematisches Fach; der Bachelor hat in der Regel sechs bis sieben Semester Regelstudienzeit, auch dual möglich. Zweitens eine duale Ausbildung, vor allem Fachinformatiker/in in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung (drei Jahre, IHK) oder Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in. Drittens der Quereinstieg über Umschulung, Intensivkurse oder selbst erarbeitetes Können, belegt durch eigene Projekte. Welcher Weg genügt, entscheidet der Arbeitgeber: In Forschung und bei manchen Konzernen wird ein Studium erwartet, anderswo zählt, was jemand nachweislich gebaut hat.
Büro oder Homeoffice, fast vollständig am Bildschirm. Gearbeitet wird in Teams mit Produktverantwortlichen, Gestaltung, Test und Betrieb, häufig in festen Zwei- oder Mehrwochenrhythmen. Lange Phasen konzentrierter Einzelarbeit wechseln mit Besprechungen. Die Arbeitszeiten sind meist flexibel und planbar; wer auch für den Betrieb der Software zuständig ist, hat je nach Team Rufbereitschaft. Englisch ist die Arbeitssprache für Dokumentation und Werkzeuge, in vielen Teams auch im Gespräch.
Projektleiter · Softwareentwickler/in · Software Developer · Programmierer · Full Stack Developer
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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