Softwarearchitekt/in
Entwirft die technische Architektur von Softwareanwendungen und -systemen. Definiert Strukturen, Komponenten und Schnittstellen, trifft grundlegende Technologieentscheidungen und stellt sicher, dass Software skalierbar, sicher und langfristig wartbar entwickelt werden kann.
Kein Ausbildungsberuf und kein Einstiegsberuf. Die Bezeichnung ist nicht geschützt, eine gesetzliche Zugangsvoraussetzung gibt es nicht. In die Rolle kommt man nach mehreren Jahren als Softwareentwickler/in, meist über die technische Verantwortung für ein Team oder ein Teilsystem. Der Weg davor ist ein Informatikstudium oder eine Ausbildung wie Fachinformatiker/in in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung mit entsprechend langer Praxis; in großen Unternehmen wird häufig ein Studium erwartet. Zertifikate, im deutschsprachigen Raum vor allem die des iSAQB, sind verbreitet und helfen bei der Bewerbung, ersetzen aber die Erfahrung aus eigenen Projekten nicht.
Büro oder Homeoffice, am Bildschirm und in Besprechungen. Architektinnen und Architekten sitzen zwischen den Stühlen: Entwicklungsteams auf der einen Seite, Fachbereich, Projektleitung und Betrieb auf der anderen. Meist gibt es keine disziplinarische Führung, aber fachliche Weisung über die Struktur des Systems. In Produktunternehmen bleibt man lange bei einem System, in Beratungen und bei Dienstleistern wechselt man mit den Projekten und ist zeitweise beim Kunden. Keine Schichten; der Druck kommt aus Projektterminen und der Tragweite der Entscheidungen.
Softwarearchitekt/in
Karrieregraph
Wohin führt dieser Beruf?
Echte Wege aus geteilten Karrieren: aus welchen Berufen Menschen hierher kamen und wohin sie danach gingen, im Berufsfeld und darüber hinaus. Ein Weg erscheint erst ab fünf Personen, nie einzeln.
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