Buchhalter/in
Erfasst und kontrolliert Geschäftsvorgänge und sorgt für eine ordnungsgemäße Buchführung. Bearbeitet Rechnungen, Konten und Zahlungen, unterstützt bei Monats- und Jahresabschlüssen und stellt finanzielle Daten für Auswertungen bereit.
Buchhalter/in ist kein eigener Ausbildungsberuf und keine geschützte Bezeichnung. Üblicher Weg ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa Industriekaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Büromanagement oder Steuerfachangestellte/r, danach Einarbeitung in die Buchhaltung. Einen gesetzlich vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es für diese Ausbildungen nicht; Betriebe verlangen in der Praxis meist mindestens den mittleren Schulabschluss. Berufsbegleitende Lehrgänge, etwa in Finanzbuchhaltung, vertiefen das Wissen. Der nächste bundeseinheitlich geregelte Schritt ist die IHK-Fortbildung Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in, die Berufserfahrung voraussetzt. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium führt ebenfalls in die Buchhaltung, ist aber nicht nötig.
Büroarbeitsplatz, fast den ganzen Tag am Bildschirm in Buchhaltungs- oder ERP-Software und Tabellenkalkulation. Feste Arbeitszeit oder Gleitzeit, keine Schicht- oder Nachtarbeit. Kontakt vor allem intern mit anderen Abteilungen, nach außen mit Lieferanten, Kunden, Bank und Steuerberatung, meist per Mail und Telefon. Der Takt folgt dem Monat: Zum Monatsende und zum Jahresabschluss verdichtet sich die Arbeit, und die Termine lassen sich dann nicht verschieben.
Accountant · Finanzbuchhalter
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